Johannisloge "Rugia zur Hoffnung"


3. Golfturnier der Großen Landesloge zugunsten der Zinnendorfstiftung

07/2008 [pam] Das 3. Golfturnier der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland/Freimaurerorden (GLLFvD) findet am 16.08.2008 auf dem Platz des Rügener Golfclubs in Putbus statt. Die Einnahmen gehen an die Zinnendorf Stiftung der GLLFvD, die in Hamburg ein Heim für Schwer-Pflegebedürftige und die Seniorenwohnanlage "Haus Rosenstift" betreibt.

Das Rahmenprogramm beginnt bereits am Freitag, den 15.08.08 im Clubhaus der Golfanlage. Nichtgolfern wird während des Turniers am Samstag eine Kutschfahrt mit Picknick und ein Schnuppergolfkurs geboten und der Tag gemeinsam mit einem Grillabend beschlossen. Am Sonntag sind Brüder zur Arbeit im 1. Grad in den Tempel der Johannisloge "Rugia zur Hoffnung" geladen.







Putbuser Nachrichten November 2006

Warum eigentlich wird ein Mann Freimaurer?

 

Erkenne Dich selbst. Gehe in Dich. Ändere Deinen Sinn. Arbeite an Deiner Vervollkommnung zu größerer Mitmenschlichkeit. Nutze Deine Chance, die Dir durch Deine Gotteskindschaft und durch die Gemeinsamkeit in einer Bruderschaft gleichausgerichteter Männer gegeben ist. Und: Laß Deine Familie, laß Deine Partner in Beruf und Gesellschaft spüren, daß Du anders geworden bist als Du es warst.

 

Schon Lessing, der 1771 Freimaurer wurde, sagte in seiner 1778 veröffentlichten Schrift „ Ernst und Falk “, Freimaurerei sei immer gewesen. „ Die Freimaurerei ist nichts Willkürliches, sondern etwas Notwendiges, daß im Wesen des Menschen und der Gesellschaft begründet ist.“

 

In einem Lexikon heißt es: „ Der Bund der Freimaurer ist ein symbolischer Mysterien- Männerbund mit ethischem Inhalt.“

 

Arbeit nennen die Freimaurer ihre rituellen Zusammenkünfte in ihrem Versammlungs-raum, dem Tempel. Sie dient dem Freimaurer dazu, den Erkenntnisprozeß in enger Gemeinschaft mit seinen Brüdern zu durchleben. Dieser innere Prozeß, der immer wieder neu angestoßen wird, ist das eigentliche „Geheimnis“ der Freimaurerei, über das soviel gerätselt wird. Alles andere ist äußerlich und deshalb literarisch längst festgehalten. Freimaurer wird man nicht durch den Beitritt zu einer Loge. Freimaurerei ist eine Lebenshaltung, deren Ziel erst durch langes Bemühen und gemeinsames Erleben erreicht werden kann. Auch hier ist der Weg noch wichtiger als das Ziel.

 

Freimaurer wollen auch etwas bewegen. Doch sie verstehen die Aktivitäten im, wie sie sagen, profanen Leben lediglich als Ausfluß einer gewonnenen Geisteshaltung einzelner. Wer jedoch glaubt, durch die Mitgliedschaft in einer Loge materielle Vorteile zu gewinnen, wäre auf dem Holzweg: Genau das ist nicht das Ziel der Bruderschaft. Hilfe zu einem geistig erfüllten Leben- das umschreibt im Verständnis des Ordens in knapper Form das Ziel.

 

Vielleicht ist die Freimaurerei ja auch für Sie ein Weg ?

 

Wir laden alle Interessierte zu einem öffentlichen Gesprächsabend in unser Logenhaus, am Circus 3, in Putbus, recht herzlich ein, am:

 

06.11.2006, 19.00 Uhr

 

Thema des Gespräches: „Können wir mit unseren ‚alten‘ Lebenswerten das

21. Jahrhundert meistern?“

 

Herzlichst, die Brüder der Johannisloge „Rugia zur Hoffnung“

 

OSTSEE-ZEITUNG.DE

Montag, 17. Juni 2002  |  

Ein Männerbund mit Tradition

 




Rostock (OZ) Die Freimaurerei ist eine internationale, der Toleranz, Humanität und freien Entfaltung der Persönlichkeit verpflichtete Bewegung. Alle Freimaurer betrachten sich als Brüder. Die Vereinigungen der Freimaurer sind die Logen, deren Mitglieder ihren Vorsitzenden, den „Meister vom Stuhl“ wählen. Die einzelnen Logen sind in Großlogen zusammengefasst.

   Das geheim gehaltene Brauchtum, die Rituale der Freimaurer, schließt an die Tradition der mittelalterlichen Gilden und Zünfte, besonders der der Dombauhütten an. Die symbolischen Zeichen wie Schurz, Zirkel und Winkel, sind zumeist dem Maurerhandwerk entnommen. Heute baut man nicht mehr Dome, sondern am „Tempel der Humanität“. In diesem Sinne entstand 1717 die moderne Freimaurerei mit der Gründung der ersten Großloge in London, die erste deutsche wurde 1737 in Hamburg gegründet.

   In den Logen verbinden sich Männer über religiöse, politische und soziale Grenzen hinweg zu einer Bruderschaft. Viele bedeutende Männer aus Politik und Wirtschaft, aus Kultur und Geistesleben, waren Freimaurer: Von Goethe, Lessing und Mozart bis hin zu George Washington, Winston Churchill und Henry Ford.

A.B.

 

 

 

OSTSEE-ZEITUNG.DE

Freitag, 26. Juli 2002  |  

Im Circus 3 ist immer Mittsommernacht

 

Freimaurer haben ihr Domizil in Putbus saniert


Rügens Freimaurer haben wieder ihre eigene Wirkungsstätte. Auf dem Hof am Circus 3 wurde dafür ein neuer Tempel gebaut. Das Wohnhaus hat die Loge sanieren lassen.

Putbus (OZ) Wissen Sie, wie der Sternenhimmel am St. Johannis über Putbus aussieht? Mittsommer ist vorbei. Ein Jahr warten. Es gibt aber einen Ort in dem Residenzstädtchen, wo das Firmament der Mittsommernacht eingefangen worden ist–der neue Tempel der Freimaurer auf dem Hof am Circus 3. „Nach fast 70 Jahren können wir wieder eigene Räume beziehen“, freut sich auch Rüdiger Grübel, Bruder der St. Johannisloge „Rugia zur Hoffnung“. Betätigt den Dimmer und lässt damit die Sterne der Mittsommernacht über Putbus in der Wirkungsstätte der Freimaurer-Brüder von der Insel leuchten.

   Bau- und Hausherr im neuen Tempel und im gesamten Gebäude mit Hausnummer 3 am markanten Putbusser Rund ist die Große Landesloge Deutschland der Freimaurer. „Wir haben das Gebäude zurück bekommen“, lässt Grübel das geistige Auge in die Vergangenheit schweifen. Erinnert daran, dass die Loge „Rugia zur Hoffnung“ das Haus 1858 von Fürstin Luise zu Putbus geschenkt bekam. Es war Heimstatt für Rügens Freimaurer bis zum Beginn der „braunen Zeit“ 1933. Die Loge musste aufgelöst werden. Danach ging das Haus zu DDR-Zeiten in Volkseigentum über.

   Die Rückübertragung 1995 an die Große Landesloge verbindet Malermeister Grübel mit viel Arbeit und Hubert Wagner mit viel Staub. „Am Haus musste was gemacht werden“, so Wagner. Der 80-Jährige muss es wissen, schließlich wohnt er schon fünf Jahrzehnte in dem Gebäude, dessen Fassade wieder blütenweiß strahlt. Denn das Haus ist saniert, die 13 Wohnungen darin modernisiert. Geblieben ist Hubert Wagner.

   Rund 750 000 Euro seien investiert worden, rechnet Rüdiger Grübel nach, inklusive Tempelneubau. Kein Geheimtreff, „sondern auch ideal für Lesungen und Kammerkonzerte“, verweist Rüdiger Grübel auf geplante öffentliche Nutzung. „Vor allem aber wird sich im Tempel jeder Bruder nun in den Sitzungen unsere Werkzeuge zurecht legen können.“ Die Freimaurer seien ein Bund, der nach innen wirke, nimmt Bruder Grübel zur Erläuterung den Zirkel zur Hand. „Für alle Dinge des Lebens sollte das richtige Maß gefunden werden–Gerechtigkeit, Fairness, Achtung vor der Menschenwürde. Eigenschaften, die der Markt nicht selbst hervorbringt. Die wir mit einbringen wollen“, umreißt er gelebte Zielstellungen der Freimaurer.

UDO BURWITZ

OSTSEE-ZEITUNG.DE

Donnerstag, 04. Mai 2006  |  Insel Rügen

Vortrag über Mozart als Freimaurer


Putbus Mozart war ein Musikgenie, weiß schon jedes Kind. Dass er auch Freimaurer-Bruder war, dürfte weniger bekannt sein. Diese Facette im Leben des großen Komponisten wird morgen in einem Vortrag beleuchtet. Zu dem lädt die Johannisloge „Rugia zur Hoffnung“ Interessierte in ihr Domizil ein. Die Veranstaltung mit Musik und Diskussion beginnt um 19 Uhr.